7 Sachen

So langsam wird es Routine. 😉

Wieder Sonntag und wieder 7 Sachen. Die Idee stammt von Frau Liebe: 7 Sachen, die ich heute mit den Händen gemacht habe. Ob dafür 5 Stunden gebraucht wurden oder nur 5 Minuten ist ganz egal…

1. Coffee for two gemacht. Um 9 Uhr bin ich weniger A…loch! 😉

 

2. An meinem letzten Weihnachtsstrickprojekt gearbeitet. Die erste Socke ist schon fertig und der 2. fehlen nur noch wenige Zentimeter bevor es an die Abnahme geht.

 

3. Mittagessen vorbereitet. Das ist übrigens schon der vierte Sonntag in Folge, an dem ich das Essen machen muss. *gnarf*

 

4. In Gemeinschaftsarbeit habe ich den Astern im Garten den letzten Rest gegeben. Sie liegen nun auf dem Kompost…der Garten sah allgemein etwas trostlos aus. 🙁 Aber die Vögel haben gezwitschert und die Stimmung war wieder einmal unglaublich.

 

5. In unserem Garten gibt es ein Restaurant, welches immer Gerichte der Saison auf der Speisekarte hat. Nach dem Kampf mit den Astern und dem Laub kehrte ich also in diesem gemütlichen Lokal ein und verspeiste Haselsuppe, dazu wurde Brot gereicht und etwas Tee. Sehr lecker! 🙂

 

6. Sonntags ist bei uns immer „Haariger Sonntag“. Das bedeutet, dass meinen Kindern der Kopf gewaschen wird und es gibt kein Entrinnen! 🙂

 

7. Und zum Schluss habe ich meine Reagenzgläser, Tropfpipetten sowie diverses Zubehör für den morgigen Säuregeburtstag in die Spülmaschine zwecks Reinigung gestopft.

Schenken und beschenkt werden

Ich muss dieser Tag wohl sehr lieb gewesen sein, denn ich wurde gleich zwei Mal beschenkt. 🙂 Und immer war es etwas Selbstgemachtes…

Von  meiner Tochter bekam ich einen Adventskranz (mit kleiner Unterstützung der Brüder). Eigene Idee, eigene Umsetzung und ganz stolz war sie, als sie ihn mir überreichen konnte. Tja, und nun kann ich euch stolz meinen eigenen Kalender zeigen.

24 Teebeuteltütchen, gefüllt mit kleinen Bildchen und Edelsteinen, Samaragden und Diahmuuhnen und Gold und Perlen…so was hat die Welt noch nicht gesehen. 🙂

Am 1.12. habe ich ein niedliches, gemaltes, winziges Geschenk gefunden.

 

Und heute gab es die spanische Flagge, gemalt vom Großen. Da musste ich gleich an Strand, Sommer und Sonne denken. Hach, ein bißchen träumen im kalten Winter!

Bin gespannt, was ich morgen finden werde. 🙂

 

Und dann kam gestern…oder vorgestern? Achje, ich weiß es nicht mehr. Na jedenfalls war ich sehr erstaunt, als der DHL-Mensch klingelte und mir ein Päckchen in die Hand drückte. Völlig verdattert nahm ich es entgegen und beim Blinzeln auf die Adresse war mir klar wer der „Übeltäter“ war bzw. ist.

Liebste Klara, vielen lieben Dank für die tolle Überraschung. Mein verdutztes Gesicht wäre sicher auch ein Foto wert gewesen. 😉 Die Nadeln sind sehr Willkommen hier, weil mir die Stärke in der Sammlung noch fehlt und die Fröbelsterne werden auf unserem Weihnachtsbaum ein gemütliches Plätzchen finden. *knutsch*

 

Ich habe diese Woche aber auch beschenkt und zwar reichlich. Denn die Adventskalender der Kinder wollten auch eine Füllung haben. Es sieht nach viel aus, ist aber mit 10 Euro pro Kind absolut akzeptabel, oder?

Der Kleine hat seinen Kalender übrings schon ausgepackt…und wieder eingpackt…und wieder ausgepackt. Seit heute morgen linst er nur noch vorsichtig ins Säckchen. Naja, er kennt den Inhalt ja auch schon…. 🙂

Ich wünsche euch einen schönen Start ins 2. Adventswochenende!

Liebe Grüße

Steph

Kampfstern Galactica

„Sie müssen nur stecken! Kein Kleber, keine Schere…ruck zuck haben Sie eine wunderschöne Weihnachtsdeko.“ An dieser Stelle möge man sich ein freundliches Verkäufergrinsen vorstellen.

So oder so ähnlich gelangte der Stern in meine Wohnung und fristete ein Jahr lang ein stilles, geruhsames Leben im Schrank. Denn letztes Jahr hatte ich definitiv keine Zeit für „Ruck zuck“! Und die Anleitung sagt auch nicht „ruck zuck“, sondern so nette Formulierungen wie „Falte 30 Module“. Gut, Weihnachten kommt wieder…Projekt Kampfstern Galactica wurde vertagt.

Ich habe ein Jahr Kraft gesammelt! 30 Module waren mit Hilfe der Kinderarbeit recht schnell erledigt. Aber dann ging es an die „nur Feststecken-Arbeit“ und das hat mich fast in den Wahnsinn getrieben.

Nach 1 Stunde hatte ich den Stern auf der einen Seite so:

Und von der anderen Seite so:

Wenn man die Spitzen zählt, muss man sich nicht wundern das noch 3 „Module“ auf dem Boden liegen. Deshalb nochmal ein Blick in die Anleitung:

Irgendwo zwischen Flügel D und E hat sich mein Hirn verknotet! Ich habe das dumme Ding also wieder bis zur Hälfte auseinander gebaut und von vorne angefangen. Und plötzlich: Der Stern ist fertig!

Ging doch ruck zuck…

Liebe Grüße

Steph

 

7 Sachen

Schon wieder ist ein Sonntag vorbei und ich folge auch heute dem Aufruf von Frau Liebe: 7 Sachen, die ich mit den Händen gemacht habe. Dabei spielt Zeit keine Rolle…

 

1. Gleich nach dem Frühstück habe ich 200 g Mehl, 75 g Zucker, 75 g Butter, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 TL Backpulver und 1 Ei zu Mürbteig verarbeitet. Habe gleich die doppelte Menge gemacht, denn schließlich kenne ich meine Mitbewohner.

 

2. Auch an diesem Sonntag haben mich die Weihnachtssocken begleitet. Größe 46 strickt sich nun mal nicht so eben mal…aber einer ist schon fertig!

 

3. Den Teig haben meine Hände zu Kugeln gerollt. Der kleine Finger hatte eine Spezialaufgabe und durfte die Löcher für die Marmelade bohren.

 

4. Bei unserer kleinen Adventsfeier habe ich die 1. Kerze angezündet. Wie wahrscheinlich so einige von euch es heute auch getan haben. Wo wir schon beim Thema sind: Eine schöne Adventszeit euch allen!

 

5. Ich habe die Kinderbibel festgehalten, während ich die erste von 4 Geschichten vorgelesen habe. Elisabeth schließt den Engel Gabriel jetzt wohl öfter in ihr Nachgebet mit ein. Ein Mann, der bis zur Niederkunft die Klappe Mund hält…Super! Ob ich den Engel auch mal um Hilfe bitten sollte? Müsste auch nur ein Wort sein, was nicht mehr über seine Lippen kommen dürfte. 😉

 

6. Ich habe einem kleinen Ritter einen Keks gereicht und so aus einem frechen Ritter, einen lieben Ritter gemacht. Manche nennen es Bestechung…

 

7. Den restlichen Nachmittag habe ich damit zugebracht diesen Stern zu falten und zu stecken. Eigentlich müssten meine 7 Sachen nur aus Bildern des Entstehungsprozesses bestehen, aber ich hatte zwischen zeitlich noch nicht mal die Füße oder den Mund frei um die Kamera zu halten. Da das Ding mir soviel abgerungen hat, bekommt es morgen einen eigenen Beitrag! 🙂

Ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche…

Liebe Grüße

Steph

Der Weihnachtsmann war da!

Heute Nachmittag haben wir die Wuschzettel an den Weihnachtsmann fertig geschrieben und gemalt. Bei uns ist es üblich, dass wir die Zettel auf der Küchenfensterbank ablegen und einen Teller mit Lebkuchen und Milch für den Weihnachtsmann bereitstellen. Hier wohnen schließlich nur nette Kinder….sogar an die Rentiere wird gedacht und deswegen steht auch immer eine kleine Schüssel mit Wasser dabei.

Töchterchen hat den Teller noch mit Glitzerherzen, Feder, Stein und Schneemannkerzenhalter dekoriert.

Und während die Kinder im Land der Träume ankommen, habe ich ein Schmatzen und Schlürfen in der Küche gehört. Als ich nachsehen war, habe ich das hier entdeckt.

Der Weihnachtsmann hatte wohl großen Hunger und Durst. 🙂

Achja, als der Jüngste von mir befragt wurde, was er denn gerne zu Weihnachten haben möchte, kam es wie aus der Pistole geschossen: Eine Axt und eine Säge…ja nee, is klar. 😉

Liebe Grüße

Steph

weihnachtliches Kinderwerk

Bei uns herrscht immer noch die Erkältungswelle und den Kindern fällt langsam die Decke auf den Kopf…und irgendwann ist die Glotze das Bildungsfernsehn auch nicht mehr das Wahre.

Also wurde gerade heftigst gebastelt, geknotet und geklebt. Eine eigene Weihnachtsdekoration fürs Kinderzimmer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt kann also die Adventszeit beginnen…die Kinder sind in Stimmung. Gleich gucken wir „Pippi plündert den Weihnachtsbaum“. 🙂

Liebe Grüße

Steph

Kinderkunst – Kunstkinder

Gestern entdeckt. Mit Schrecken. Denn ich habe erst vor zwei Wochen das Kinderzimmer gestrichen. Weiß. Jetzt ist sie an einer Stelle nicht mehr weiß. Sie ist dort Schokobraun. Die Handschrift Der Handabdruck ist eindeutig. Der Täter also schnell gestellt. Und der antwortete auf die entscheidene Frage „Ich war das!“ Mit dem stolzesten Grinsen im Gesicht, dass man sich vorstellen kann.

Achja, die lieben Kleinen! 😉

Liebe Grüße

Steph

 

Unterwasserparty…ohne Poseidon

Heute fand die Kindergeburtstagsfeier vom Töchterchen statt. Sie hatte sich eine Party zum Thema Unterwasser gewünscht. Also haben wir Meerjungfrauen und Wassermänner eingeladen um eine tolle Meeresparty zu feiern. Aber leider haben wir die Rechnung ohne den Wirt Poseidon gemacht. Aber fangen wir vorne an…mit dem Essen:

Algengrütze mit Meeresschaum (Wackelpudding und gefärbte Sahne)

Lavabrocken aus der Tiefsee (Brownies)

Fische und Wattwürmer

Das Unterwasserbuffet wurde eröffnet und die Gäste langten ordentlich zu. Der Meeresschaum wurde zunächst skeptisch beäugt, aber nachdem festgestellt wurde, dass die Sahne herrlich blaue Zungen machte, gab es kein Halten mehr.

Und während die Party so langsam in Fahrt kam, wurde es im Flur plötzlich laut. Es wurde gepoltert und gezetert…ach du Schreck, Zoidberg Poseidon!

Und der war vielleicht sauer! Weil wir ihn nämlich nicht eingeladen haben…auweia! Die Gäste rutschten tiefer in ihre Sessel und das Geburtstagskind war völlig perplex. Poseidon brüllte: „Was für eine Unverschämtheit! Da wird der Gott der Meere nicht zum Fest eingeladen….zur Strafe verfluche ich eure Party. Ich raube euch die Freudentränen, kein Spaß auf dieser Party. Sie wird nämlich ins Wasser fallen!“ (…an dieser Stelle bitte sich ein schreckliches Lachen vorstellen…) „Aber da meine einzige Tochter diese Meeresparty veranstaltet, werde ich mal nicht so sein und gebe euch eine Chance, die Feier zu retten. 8 Aufgaben müsst ihr lösen um eure Freudentränen und somit auch den Spaß wieder zu finden.“

Mit diesen Worten überreichte Poseidon dem Töchterchen eine kleine Flasche mit der 1. Aufgabe: Macht euch auf den Weg in die Tiefsee…

Und damit begann die Schatzsuche, die gespickt war mit Bewegungsspielen, Rätseln und Experimenten rund ums Meer. Und endlich, endlich hat Poseidon aufgegeben und den Meerjungfrauen und Wassermännern das fehlende Stück der Schatzkarte zugespielt.

Als das Geburtstagskind herausfand, dass der Schatz in seinem Bett versteckt ist, waren die Augen so groß wie Teller! 🙂

Und was mir völlig neu war: Die Tiefsee kann wirklich beeindruckend sein!

Als um 19 Uhr alle Gäste auf dem Heimweg waren, habe ich meine Tochter gefragt, ob der Geburtstag so war wie sie ihn sich vorgestellt hat. Ihre Antwort: Nein….viel besser!

🙂

Steph

P.S. Die Freudentränen waren (für jedes Kind) zwei Kügelchen Superabsorber. Wenn man die über Nacht in ein Glas Wasser legt, werden sie um ein Vielfaches größer und können z.B. als Lupen verwendet werden. Man kann aber noch einige andere Optik-Experimente mit ihnen durchführen.

Eingekauft

Gestern war ich im Kaufrausch…im Wollrausch…und Ideenrausch. 🙂

Die Filzwolle wird zu weiteren Schälchen verarbeitet. Habe nun schon 4 fertig und ein 5. gestern verschenkt, gefüllt mit kleinen Schokoriegeln. („Wo hast du das denn gekauft?“ „Nix gekauft, selbstgemacht!“ *gg*). Die Zeitschrift ist der Hammer, denn ganz plötzlich brauche ich dringend 5 Decken fürs Sofa, das doppelte an Sofakissen und drei neue Pullis…das Ganze am besten gleich. Mal im Ernst, in der Zeitschrift sind wirklich eine Menge toller Ideen versammelt, die alle umsetzbar sind.

Die Tweedwolle verwandelt sich gerade in einen Schal für meinen Mann. Wie lang muss wohl so ein Männerschal werden?

Liebe Grüße

Steph

Mein Mädchen

Heute vor 6 Jahren schien die Sonne…ein goldener Oktobertag! Heute um diese Zeit vor 6 Jahren wußte ich noch gar nicht, dass ich dich in 3 Stunden in den Armen halten darf.

Du warst so winzig (49 cm), so zart (2850 Gramm)…und einfach nur hübsch.

Jetzt bist du nun also endlich 6 Jahre alt! Die magische Zahl für jedes Fast-Schulkind. Aus diesem kleinen Wesen ist eine selbstsichere kleine Person geworden, die sich durchzusetzen weiß, wenn es sein muss. Durchsetzen und durchbeißen…das kannst du. Knifflige Aufgaben versucht du mit einer inneren Ruhe zu meistern. Deine innere Ruhe lässt auch erklären, warum du in der Kita „Sozialarbeiterin“ genannt wirst. Du empfindest großes Mitgefühl für deine Freunde und Familie, sorgst dich um andere, leidest mit, tröstest, umsorgst alle.

Und genauso wie du kämpferisches und beruhigendes Talent in dir trägst, schaffst du den Spagat zwischen Tanzmaus und Waldkind. Manchmal darf es das süße Kleidchen mit Schleifchen sein, aber genaus wohl fühlst du dich in einer Matschhose und Gummistiefel.

Das liebe ich so an dir, mein Schatz. Mit dir kann man das Leben mit allen Sinnen, Höhen und Tiefen genießen!

Verliere nie den Blick für die kleinen Dinge, denn es gibt nichts Tolleres als Ringelblumensamen zu ernten und dabei Ballettschritte zu üben.

Ich hab dich lieb, kleine Muck!

Deine Mama