Waldmeister in der Küche

Das Experiment von gestern ist geglückt und somit bekommt der Weltmeister aus dem Wald einen extra Auftritt.

Für den Sud müsst ihr 1/2 l Wasser, 2 EL Zucker und 1/2 l naturtrüben Apfelsaft in einen Topf geben, ein Sträußchen Waldmeister kopfüber in den Saft hängen und alles aufkochen lassen. Das Ganze muss über Nacht stehen bleiben und kann dann weiter verarbeitet werden.

 

Von dem Sud habe ich 500 ml  zu Wackelpudding verarbeitet. Einfach Gelantine zum Sud dazugeben und nach Anleitung herstellen. Da ich keine grüne Farbe dazu gegeben habe, war das Esserlebnis für die Kinder etwas gewöhnungsbedürftig. Es schmeckte zwar nach Waldmeisterwackelpudding, aber die Farbe stimmt nicht. Tja, das Auge isst halt mit.

Und den restlichen Waldmeistersud habe ich mit Mineralwasser vermischt. Sehr lecker und erfrischend…

Wir waren heute nochmal im Wald und haben die grünen Pflanzen gesammelt. Wäre doch gelacht, wenn ich den Kindern nicht beibringen könnte, dass das Grüne im Wackelpudding nicht das Wichtigste ist. 😉

Liebe Grüße

Steph

2 Gedanken zu „Waldmeister in der Küche

  1. Suuuuper ist das!!! Das mache ich auch mal mit unserem Waldmeister!
    Hast Du das mit aufgeblühtem Waldmeister gemacht oder mit welchem der noch nicht geblüht hat? Unserer im Garten blüht nämlich schon, bevor der so richtig groß war, und ich weiß jetzt nicht so genau ob das noch geht (habe so im Kopf dass das dann irgendwie schlecht ist)
    Morgen gibts bei uns aber erst mal knallgrünes Waldmeisterzeuch: Yoda Soda 🙂 Wir werden morgen eine Starwarsparty haben 😉 (so was in der Art zumindest 😉 )

  2. Genau, es dürfen nur nicht-blühende Pflanzen verwendet werden (sonst bitter) und auch nur kopfüber hängend verwenden (weil sonst auch bitter). Auch wenn deine schon blühen, schau noch mal genauer hin… oft sind noch ein paar ohne Blüten zu entdecken…

    Die Yoda-Soda-Idee ist auch klasse! 🙂

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