Löwenzahngelee

Vor ein paar Tagen bin ich beim Anblick unserer Löwenzahnwiese auf die Idee gekommen Gelee daraus zu machen.

Also schickte ich gestern mein fleißiges Lieschen aus und sie sammelte mir eine ganze Schüssel voll mit Löwenzahnblüten. Und das Lieschen war sogar noch bereit sie zu rupfen…

Danach hat man herrlich gelbe Finger (was dem Lieschen gefiel), die aber ganz schnell braun wurden (was dem Lieschen nicht gefiel)…. und man hat einen Topf voll duftener Blüten.

Knapp 750 ml Wasser kamen hinzu und anschließend musste das ganze 5 Minuten kochen.

Während die 5 Minuten ins Land zogen, roch die Brühe immer mehr nach Moppelkotze und sah auch schließlich so aus. Das Ganze musste auch noch 24 Stunden stehen bleiben, bevor ich die Blüten abseihern durfte. *Nase rümpf*

Lecker sieht anders aus, oder?

Da wir ja von berufswegen sehr experimentierfreudig sind,  haben wir uns nicht entmutigen lassen und die Brühe einfach weiter verarbeitet. Also kamen ein guter Spritzer Zitronensaft dazu und Gelierzucker 1:1. Alles 4 Minuten sprudelnd kochen lassen, in ausgewaschene Gläser umfüllen, stürzen und den Rest aus dem Topf probieren…

Was soll ich sagen? Es war ist super lecker! So lecker, dass die Kinder, nachdem sie die Reste aus dem Topf gekratzt haben, ihr Abendbrot- Brot unbedingt mit warmer Löwenzahnmarmelade bestrichen haben wollten.

So wurde das kleinste Glas schon geöffnet, während die drei Riesen noch Kopfstand machen mussten.

Liebe Grüße

Steph

6 Gedanken zu „Löwenzahngelee

  1. Leeeeecker!!! Sowas mag ich ja auch….
    Ob ich wohl mal irgendwo Löwenzahn suchen sollte???
    Danke für die lieben Wünsche an meinen Papa – ich hoffe es gibt bald mal gute Nachrichten…

    Liebe Grüße
    Klara

    • Bei uns muss man den Löwenzahn nicht mehr suchen… seit ein paar Tagen sind die Wiesen voll davon und leuchten einem schon von Weitem entgegen. 🙂
      Schon Neues von deinem Papa…*knuddel*

      Liebe Grüße
      Steph

  2. Freue mich gerade richtig, sowas im Internet zu finden. Ich kenn das von früher, hat meine Grossmutter und später meine Mutter oft – mit meiner nicht ganz freiwilligen Mithilfe – hergestellt. Ich dachte echt, das sei eine „Schweizer Spezialität“ – ich schäme mich gerade sehr. 🙂 Respekt übrigens, das gibt echt übel viel Arbeit!

  3. Ich muss gestehen, dass meine Tocher die meiste Arbeit damit hatte. *hüstel* Ich habe nur die passende Menge Wasser dazu geschwuppt und den Kochvorgang bewacht. *rotwerd*

    Liebe Grüße
    Steph

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